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Private Vorsorge - Riesterrente

Förderfähige Riesteranlagen

Förderfähige Riester-Sparformen

Typische förderfähige Angebote findet man in folgenden Bereichen:

Ein gutes hat die Riester-Rente, denn ein Verlust ist nach offiziellen Angaben nicht möglich. Man geht davon aus, dass ein Anleger keinen Verlust machen kann, weil man durch die staatliche Förderung praktisch immer einen Gewinn machen kann. Das ist sogar dann der Fall, wenn die Anlage selbst keine Gewinne erwirtschaftet. Fachleute halten dies aber für eher unwahrscheinlich. So gesehen bietet die Riesterrente gute Renditechancen und eine relativ hohe Sicherheit. Dagegen sind die Verträge nur mittelmäßig flexibel. Aber die Anlage ist für den Einzahler bequem zu handhaben.

Der Beitrag kann praktisch jederzeit angepasst werden, selbst eine Aussetzung der Beiträge ist möglich. Die Förderung ist bei allen Anlageformen immer gleich. Die Finanzkraft der Unternehmen in dem Bereich wird durch die Bafin geprüft.

Banksparpläne wenden sich an weniger risikofreudige Anleger. Im Prinzip ähneln sie jedem anderen Sparplan. Man zahlt regelmäßig etwas ein, hebt jedoch nichts ab. Dafür gibt es etwas höhere Zinsen und, je nachdem, Bonuszahlungen. Banksparpläne erbringen praktisch immer einen Ertrag, sie sind gesichert. Die Abschlussgebühren sind vergleichsweise niedrig. Wer noch nicht so richtig weiß, was er machen will, der liegt mit einem Banksparplan ganz gut, denn bei einem Wechsel fallen geringe Kosten an und man verliert praktisch kein Kapital. Ganz gut ist die Möglichkeit, aus diesen Verträgen heraus später Geld für eine eventuelle Immobilienfinanzierung zu nehmen. Sie sind nach Ansicht von Fachleuten gut geeignet für Anleger ab 40. und besonders ab 50 Jahren. Für Sparer ab 30 Jahren sind sie bedingt geeignet. Grundsätzlich passen sie gut für Leute jeden Alters, die eine relativ offene Lebensplanung haben und die über einen späteren Immobilienkauf nachdenken.

Beim Abschluss sollte man vor allem auf den Referenzzins achten, den die Bank gewählt hat. Problematisch könnte sein, wenn kein festes Verhältnis zu einem Referenzzins angegeben ist. Dies kann sich vor allem in Zeiten steigender Zinsen nachteilig auswirken.

Fondsparpläne wenden sich an risikofreudigere Anleger. Sie sind nach Ansicht von Fachleuten gut geeignet für Menschen ab 30 und 40 Jahren. Für ältere Menschen sind sie nur bedingt geeignet. Grundsätzlich sind sie nur bedingt geeignet für alle mit einer offenen Lebensplanung und für Menschen, die über einen späteren Immobilienerwerb nachdenken. Fondssparpläne im Rahmen von Riester werden nicht sehr oft angeboten.

Klassisch wäre der Fondssparplan günstig für Anleger, die bis 45 Jahre alt sind. Der Grund liegt darin, dass diese Personengruppe noch relativ lange bis zum Eintritt in das Rentenalter hat und so Risiken besser ausgleichen kann. Die Beiträge fließen normal in so genannte Investmentfonds. Auch hier gilt: das Geld gibt es normal erst mit frühestens 60 Jahren. Wer vorher Geld herausnehmen will, muss die anfallenden Kosten tragen. Der Vorteil zum normalen Fondssparplan ist der, dass Riester-Fondssparpläne eine Garantie für die Beiträge und Zulagen bis zum Auszahlungsbeginn bieten.

Das Risiko beim Fondssparplan liegt an der Anlageform Fonds an sich. Fonds können gut laufen und überdurchschnittliche Renditen bringen. Aber sie können eben auch schlecht laufen und keine Rendite abwerfen. Dann hat man später eigentlich nur seine Beiträge und die staatliche Förderung auf der Guthabenseite. Die Rendite wäre in dem Fall mehr als schlecht.

Die Rentenversicherungen gehören zu den beliebtesten aller Riester Produkte. Das erstaunt, denn klassische Rentenversicherungen zeichnen sich durch eine vergleichsweise niedrige Rendite aus. Sei eignen sich daher nur bedingt für jüngere Anleger. Relativ gut geeignet sind sie für Anleger zwischen 40 und 50. Für ältere Anleger scheiden sie wegen der vergleichsweise hohen Kosten eigentlich aus.

Die Förderung einer Rentenversicherung als Riester-Rente ist nicht besser, als beim Abschluss einer normalen privaten Rentenversicherung. Die Flexibilität ist wesentlich geringer als bei den drei zuvor genannten Riester-Varianten. Deshalb wird diese Form von Fachleuten nicht positiv beurteilt.

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