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Private Vorsorge

News - Kurzarbeit und Altersvorsorge

Kurzarbeit wird von vielen Fachleuten als eine der Möglichkeiten gesehen, den Arbeitsmarkt in konjunkturellen Flauten einigermaßen am Laufen zu halten. Das ist grundsätzlich auch eine gute Sache. Für die Firmen ist es sehr gut, für soziale Leistungsträger weniger. Auch für die eigentlich Betroffenen, die Arbeitnehmer, weist die Kurzarbeit Licht und Schatten auf. Grundsätzlich erhält man in der Zeit nur ca. 60% seiner Bezüge, aber immerhin bleibt der Arbeitsplatz erhalten.

Fachleute machen aber darauf aufmerksam, dass dem kurzarbeitenden Arbeitnehmer durchaus auch Nachteile bezüglich der betrieblichen Altersvorsorge drohen. Denn häufig wird in den Altersversorgungsregelungen auch der Sachverhalt Kurzarbeit geregelt. In vielen Fällen behält sich ein Arbeitgeber nämlich vor, in Kurzarbeitsphasen die Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung zu kürzen. Das ist durchaus verständlich, aber für den Arbeitnehmer doppelt ärgerlich.

Ein ganz anderes Problem sind Berufsunfähigkeitsversicherungen, welche über die betriebliche Altersversorgung finanziert werden. Im Extremfall kann es hier vorkommen, dass der Versicherte während der Kurzarbeit seinen Versicherungsschutz verliert. Fachleute weisen darauf hin, dass es durchaus sinnvoll sein kann, wenn der Arbeitnehmer während der Kurzarbeit hier die Beiträge selbst einzahlt. Ähnliches wäre auch bei anderen Formen wie Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds denkbar.

Der Vorteil: bleibt der Versicherungsschutz so erhalten, dann muss man sich nicht noch einmal einer neuen Gesundheitsprüfung unterziehen.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Beitragsfreistellung eines Vertrags für die Phase der Kurzarbeit. Dies kann durchaus funktionieren, aber man muss dazu die genauen Vertragsbedingungen kennen. Beitragsfreie Zeiten kann man nämlich nicht unbegrenzt einlegen, im Extremfall droh der Verlust des Vertragsschutzes.