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Private Vorsorge

Vermögenswirksame Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen waren eigentlich einer der ersten Schritte in Deutschland, den Arbeitnehmer im Prinzip zum Sparen zu ermuntern und so etwas wie Rücklagen zu bilden. Dabei hat sich die Inanspruchnahme der VL auf breiter Ebene durchgesetzt, die Mehrzahl der anspruchsberechtigten Arbeitnehmer haben wohl VL-Verträge abgeschlossen.

Wer kann VL bekommen

Im Prinzip alle Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Soldaten oder Auszubildende. Grundsätzlich wird die Möglichkeit der VL durch Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen geregelt. Es wäre theoretisch aber auch denkbar, dass man beim Abschluss des Arbeitsvertrages eine solche Regelung für sich in Anspruch nimmt und dies einzelvertraglich festlegen lässt.

Abwicklung

Die beste Form der VL wäre die, dass man das Geld dafür vom Arbeitgeber sozusagen als Zuschuss erhält. Typischerweise liegen diese Zuschüsse irgendwo zwischen 7 - 40 Euro im Monat.

Wer erhält staatliche Zuschüsse?

Nicht jeder VL-Sparer! Staatliche Zuschüsse erhält nur der, der bis zu einer gewissen Grenze verdient. Die Höhe wird am zu versteuernden Jahreseinkommen gemessen. Dies darf bei Einzelpersonen 17.900 Euro und bei Ehepaaren 35.800 Euro nicht überschreiten. Wer mehr hat, erhält keine Zuschüsse vom Staat.

Anlageformen

Grundsätzlich gibt es zwei Formen der VL-Sparpläne: Aktienfondssparpläne oder Bausparverträge.

Der Staat beteiligt sich zum Beispiel mit 18 Prozent, wenn man in Aktienfondssparplänen anlegt. Die Fördergrenze liegt hier bei 400 Euro pro Arbeitnehmer.

Der Staat beteiligt sich mit 9 Prozent, wenn man Wohneigentum schafft. Hier wäre der Bausparvertrag eine typische Anlageform. Pro Jahr wird ein Arbeitnehmer mit max. 470 Euro bezuschusst.