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Gesetzliche Rentenversicherung

Die Versorgungslücke

Mit diesem Begriff geht man heute fast schon hausieren und versucht, die Versicherten von der Notwendigkeit einer zusätzlichen Versicherung zu überzeugen. Grundsätzlich kann es diese Lücke geben. Aber man kann selbst in etwa ermitteln, wo man stehen wird. Danach kann man immer noch in Ruhe entscheiden, was man genau machen will.

Sinnvoll und gut wäre es, wenn man einigermaßen realistisch ermittelt, wie hoch der persönliche Bedarf im Alter sein wird. Dazu sollte man ganz grob wissen, was man an Einkünften haben wird und was man mutmaßlich an Geld benötigt, um sorgenfrei leben zu können. Nur so kann man überhaupt ermitteln, ob man ein Zusatzeinkommen braucht und wie hoch das sein soll.

Außerdem hilft es wenig, einen Vertrag abzuschließen, den man kaum finanzieren kann. Man muss auch im Hier und Jetzt leben können. Das heißt: Einzahlen kann man nur so viel, wie man auch abzweigen kann.

Die Versorgungslücke später ist, einfach gesagt, die Differenz zwischen dem, was man einnimmt und dem, was man zum Leben braucht. Braucht man mehr, als man erhält, so entsteht eine Lücke.

Um die Einnahmen zu ermitteln, sollte man alle theoretischen Einnahmen ermitteln. Dazu sollte man realistisch sein. Der jährliche Auszug der gesetzlichen Rentenversicherung weist in etwa das aus, was man bei normalem Verlauf aus der gesetzlichen Rente erhalten wird. Dazu kämen dann noch eventuelle andere Verträge (Betriebliche Rente, Riester-Verträge, private Rentenversicherung, Lebensversicherung, Einnahmen aus Mieten oder Pachten, Einnahmen aus Kapitalanlagen, eventuelle Erbschaften und dergleichen mehr). Nicht vergessen sollte man die Sparanlagebeträge selbst.

Der monatliche Bedarf kann aber heute nur geschätzt werden. Typische Kosten sind Mieten, Beiträge, Versicherungsbeiträge, eventuelle Unterhaltszahlungen, Strom, Heizung, Wasser, Telefon, Essen und Trinken, Auto, Freizeit und ähnliches. Wenn man die heutigen Kosten zugrunde legt, dann sollte man durchaus ein paar Prozent draufschlagen, weil das Leben mutmaßlich nicht günstiger werden wird. Sinnvoll wäre vielleicht jährlich um die 2 bis 2,5% draufzuschlagen.

Einfach gesagt, rechnet man dann geplante Einnahmen minus geplante Ausgaben. Bleibt ein positiver Betrag stehen, so liegt man gut in der Planung. Entsteht ein negativer Betrag, so gibt es eine Lücke. Das wäre der Ansatzpunkt. Aber Vorsicht bei der Rechnerei: denn mit heutigen Werten zu rechnen ist trügerisch. Man muss, wie oben erwähnt, immer bedenken, dass wir mit Inflationsraten leben. Das Geld, das wir erhalten, wird später weniger Wert sein. Anders herum gesagt gilt: die Lebenshaltungskosten werden später wohl höher sein.