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HomeGesetzliche Rentenversicherung ⇒ Ab wann man Rente bekommt

Gesetzliche Rentenversicherung

Ab wann bekommt man Rente?

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Rentenarten:

  • Regelaltersrente: Wer das Renteneintrittsalter erreicht hat und vorher mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, dem steht eine so genannte Regelaltersrente zu.
  • Altersrente für langjährige Versicherte: wer mindestens 35-45 Jahre eingezahlt hat, der kann normal in Rente in gehen. Je nachdem allerdings mit Abschlägen, wenn man vor dem normalen Rentenalter in Rente will.
  • Altersrente für Frauen: früher konnten Frauen generell mit 60 in Rente. Seit 2000 wurde das geändert. Frauen ab Jahrgang 1944 müssen nun bis 65 Jahre arbeiten.
  • Altersrente für Erwerbs- und Berufsunfähige: hier erhält man die Rente bei Beginn der Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeit.
  • Altersrente für Schwerbehinderte: hier gilt normal das vorgezogene Rentenalter von 60 Jahren.
  • Altersrente für Arbeitslose oder Altersteilzeitler: für alle vor dem 01.01.1952 Geborenen gilt hier: um mit 60 in Rente gehen zu können, muss man eine Wartezeit von 15 Monaten erfüllen. Außerdem muss derjenige nach dem Alter von 58 1/2 mindestens 52 Wochen arbeitslos gewesen sein. Wer aus Altersteilzeit in Rente will, der muss mindestens 2 Jahre teilbeschäftigt gewesen sein und vorher mindestens 15 Jahre versichert gewesen sein. Dennoch muss man auch Abschläge in Kauf nehmen.

Die alte Faustformel Rente ab 65 ist Geschichte. Das Renteneintrittsalter wird schrittweise nach oben justiert. Momentan geht man von Rente ab 67 aus, viele Politiker hätten gerne die Rente ab 70 für Arbeitnehmer.

Momentan muss man ab Jahrgang 1947 bis 1957 einen Monat an die 65 Jahre anhängen. Jahrgang 1947 dürfte so mit 65 Jahren und einem Monat in Rente, Jahrgang 1948 mit 65 Jahren und zwei Monaten und so weiter.

Beim Jahrgang 1958 hat man dann als Renteneintrittsalter 66 Jahre. Danach verschärft sich das Ganze.

Von Jahrgang 1959 bis Jahrgang 1963 muss man dann immer zwei Monate dazu rechnen. Also: Jahrgang 1959 muss bis 66 Jahren und 2 Monaten arbeiten. Jahrgang 1960 bis 66 Jahren und 4 Monate und so weiter.

Beim Jahrgang 1964 ist man dann bei der Rente mit 67 Jahren angekommen. Damit sind die Jahrgänge ab 1964 die eigentlichen Hauptverlierer der Reform.

Ausnahmen: alle, die 45 Jahre in das System eingezahlt haben, dürfen weiterhin mit 65 in Rente gehen. Das ist zumindest ein Trost. Nicht bis 67 arbeiten müssen auch alle, die mindestens 35 Jahre eingezahlt haben. Auch hier muss man aber mit Kürzungen rechnen. Schwerbehinderte dürfen ebenfalls weiterhin früher in Rente, ebenso Frauen die vor 1952 geboren wurden. Grundsätzlich könnte man auch früher in Rente, wenn man zum Beispiel arbeitslos wäre. Aber: dann muss man mit Kürzungen rechnen.