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Betriebliche Altersvorsorge

Pensionsfonds

Pensionsfonds haben etwas mit der betrieblichen Altersversorgung zu tun. Dabei gibt es international gewisse Unterschiede in der Auslegung des Begriffes. Allgemein handelt es sich um ein Sondervermögen, das von Arbeitgebern zur Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung ausgegliedert wird. Allerdings gibt es international gewisse Unterschiede.

Pensionsfonds werden gerne als etwas Neues bezeichnet. Die Idee dahinter ist jedoch schon recht alt und stammt aus den USA und aus England. Dort kennt man die pension funds schon lange. Sie sind in der Regel für die Verwaltung des Geldes zuständig, die von Arbeitnehmern eines Betriebes zum Zweck der Altersvorsorge eingezahlt werden.

In Deutschland ist es so, dass das Vermögen des Fonds sich noch im Eigentum des Arbeitgebers befinden kann oder es wird auf eine eigenständige Rechtspersönlichkeit übertragen. Wenn es sich um eine eigenständige Rechtspersönlichkeit handelt, dann können unterschiedliche Arbeitgeber diese Form nutzen. Bei Pensionsfonds ist es so, dass es die Garantien anderer Versicherungen nicht in vollem Umfang gibt. Arbeitnehmer haben zwar Ansprüche an den Pensionsfonds - allerdings an das Vermögen, das der Fonds zur Verfügung hat. Das ist auch ein gewisses Problem. Der Arbeitgeber leitet den Beitrag über die Einzahlungen in den Pensionsfonds. Später kann er nicht mehr belangt werden. Dem Arbeitnehmer stehen bei Pensionsfonds auch keine großen Renditen zu. Man hat gegenüber Pensionsfonds maximal Anspruch auf die insgesamt eingezahlten Beträge. Die müssen später zurückgezahlt werden - mehr jedoch nicht.

Den Pensionsfonds kommt oft eine große Bedeutung auf den Kapitalmärkten zu, weil diese oft viel Kapital zur Verfügung haben, das dann auf den Märkten angelegt wird. Weil sich die Fonds in einem großen Wandel befinden, zielen sie auf möglichst hohe Renditen ab. Beiträge zu den Fonds sind weitgehend steuerfrei. Allerdings muss die ausgezahlte Rente versteuert werden.

Rentenfonds sollen im Prinzip immer so ausgelegt sein, dass sie dem Einzahler eine lebenslange Rente bzw. eine Invaliditätsrente oder ggf. eine Hinterbliebenenrente zahlen können. Pensionsfonds sollte man grundsätzlich mit Bedacht wählen. Wenn ein Arbeitgeber über das Angebot nachdenkt, so kann man diesem die Auswahl erst mal überlassen. Allgemein wird zur Vorsicht geraten, wenn Finanzberater versuchen, Pensionsfonds an Privatleute zu vermitteln. Hier hängen oft nur schlaffe Investmentfonds dran, was sich für den Anleger nicht auszahlt.